Hochzeitsdeko-Wahn

Wenn ich mitbekomme, dass jemand in meinem Umfeld heiratet, dann gerate ich in eine Art DIY-Hochzeitsdeko-Wahn. Pinterest zählt in diesen Zeiten zu den ersten besuchten Internetseiten eines jeden Tages – und zu den letzten. Und immer wieder stelle ich mir die Frage: wie schaffe ich es, dass ich mit meinem heutigen Plotter- und Kreativwissen nachträglich meine eigene Hochzeit gestalten kann? Mmh, gar nicht so einfach. Da bräuchte ich wohl eine Zeitmaschine…

Aber darum heiraten ja Freunde. Und wenn diese sich dann auch noch freuen, wenn ich mit meinen Ideen komme, dann ist das doch fast so gut wie eine Zeitmaschine, oder nicht?

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Es war eine wunderbare, tolle Feier mit einem wunderschönen Brautpaar, einem Oldtimer als Hochzeitsauto, einer Gästeliste, die einfach harmonierte und nicht zu vergessen, ein Tag mit traumhaftem Wetter.

Bevor der Februar zu Ende geht…

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich im gesamten Februar noch keinen Blogeintrag verfasst habe. Dabei habe ich im Februar eigentlich viel geschafft und merke aber, dass es einfach nicht so zeitintensiv ist, wenn man schnell mal bei Facebook oder Instagram einen Post hinterlässt. Das Bloggen kostet mich doch sehr viel mehr Zeit. Aber heute ist ja nun Sonntag und wenn ich da nicht Zeit habe, wann dann…

Ich habe Anfang Februar einen Gutschein für „Etwas Genähtes“ verschenkt. Die Beschenkte hat sich den Stoff ausgesucht und auch einen Schnitt und ich habe genäht. Das Teilchen ist heute fertig geworden. Aber nun muss ich noch auf die Übergabe und Sonnenschein warten, dann gibt es hoffentlich ein paar Fotos von euch, die das Ganze getragen zeigen.

Es ist auch wieder ein Geschenk-Set zur Geburt eines kleinen Erdenbürgers fertig und verschenkt worden. Den Body habe ich nicht selbst genäht, sondern nur beplottet.

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Außerdem nähe ich im Hintergrund schon fleißig für mein zukünftiges Patenkind, dass aber noch ein bisschen Zeit braucht, bis es das Licht der Welt erblickt. Aber darauf freue ich mich schon riesig!

Außerdem versuche ich meine Stoffe etwas aufzubrauchen und Reste zu verwerten. Dabei ist zum Beispiel dieses süße Kleidchen in Größe 80 entstanden. Leider ist es mir zu klein 😉 , deshalb ist es jetzt in meinem Shop gelandet….

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Ich werde mich aber bemühen, wieder etwas mehr und regelmäßiger hier zu bloggen. Vor allem, weil ich gerade etwas Neues unter der Nadel liegen habe, was hoffentlich morgen schon fertig wird….. Lasst euch überraschen!

 

 

RUMS #45/16 – Klein aber fein…

Schon ganz lange steht auf meiner To-Sew-Liste (also die im Kopf, nicht die, die ich mal im Blog niedergeschrieben habe….), dass es Zeit wird für eine neue Handyhülle. Geplant ist diese schon, seit ich im Februar eine verschenkt habe. Aber dazugekommen bin ich noch nicht.

Gestern war so ein Tag, an dem ich es dann geschafft habe. Da kommt man müde und k.o. vom Arbeiten, kocht Mittagessen (der kleine Sohn wünscht sich Gulasch), ärgert sich mit den Hausaufgaben rum und vertrödelt den Nachmittag mit Bügelwäsche und auf dem Sofa rumhängen, um wach zu werden oder bleiben…. Und dann kommt plötzlich dieser Energieschub, bei dem ich weiß, ich habe noch genau ein Zeitfenster von einer halben Stunde, bis der kleine Sohn wieder beim Fußballtraining abgeholt werden muss. In so einem Energieschubmoment, kommt ein kleines Projekt wie eine Handyhülle gerade richtig.

Und voilà, hier ist sie:

Ich habe sie aus hellgrauem Wollfilzstoff genäht mit einem Innenfutter aus graublauem Baumwollstoff mit Sternchen. Damit das Handy besser geschützt ist, habe ich den Stoff noch mit H630-Vlieseline verstärkt bzw. gefüttert. Den Knopf habe ich bereits im vergangenen Jahr von einer lieben Freundin geschenkt bekommen. Er ist so schön, aber er musste auf seine Bestimmung warten! Und hier hat er zum Stoff und Projekt einfach genau gepasst.

Und weil diese Hülle einzig und allein für mich ist, darf sie heute (besser spät als nie) zum RUMS!

Werkeln im Sonnenschein 

Wenn das Wetter am Wochenende besser wird, als es vorhergesagt war, dann kann man schon mal auf kreative Ideen kommen. Die Reste vom Terrassendeck der Nachbarn eignen sich doch prima für den ein oder anderen Schriftzug…

Für den Anfang und um die ganze Sache mal zu testen, haben meine Freundin und ich Schilder für den Garten gemacht, auf denen der Weg zur Chill-Zone gezeigt wird. Die Schriftschablone habe ich mit dem Plotter geschnitten. Zum Malen haben wir Holz-Acrylfarbe  genommen. Ich hoffe, sie ist wirklich wasserfest, so wie es auf dem Fläschchen draufsteht. Morgen früh weiß ich mehr. Denn der Regen ist nun doch noch gekommen…

Das nächste Projekt wird etwas größer und ist auch schon in der Vorbereitung. Ich werde euch dann sicherlich ein Update geben.