Designnähen für Starkys Stücke und Madame Zizibee

Beim Nähwochenende im Alten Schloss hatten Anja und Stephanie eine geniale Idee und daraus ist das Tutorial für das UmTUCHen entstanden. Wie kann man sich das vorstellen? Ja, es ist eigentlich ganz einfach. Es ist ein Tuch, das man sich umtuen kann. Kommt also so ein bisschen wie ein Poncho daher. Man kommt bei diesem Nähprojekt je nach Stoff und Ausgangsmaterial mit einer Naht aus. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Viele tolle Beispiele bekommt ihr bei Anja und Stephanie auf ihren Blogs gezeigt.

Hier und heute zeige ich euch meine beiden Varianten, die ich fürs Designnähen angefertigt habe und die ganz sicher auch nicht die einzigen bleiben werden.

Das erste UmTUCHen ist aus Jersey genäht. Ich habe erst die offenen Seiten mit einem Rollsaum versäubert. Dazu habe ich türkises Bauschgarn genommen, das macht farblich richtig was her. Dann nur noch die eine Naht genäht und fertig war mein erstes UmTUCHen.

Für das zweite UmTUCHen habe ich einen Schal verwendet, der schon sehr lange in meinem Schrank liegt, aber sehr selten Verwendung finden konnte. Zum einen passt ein schwarz-silbernes Tuch eher zu einem festlichen Anlass und zum anderen rutscht der Schal immer, weil das Material so glitschig (irgendwie ist das nicht der richtige Ausdruck, aber ich glaube, ihr versteht so, was ich sagen will….) ist. Als UmTUCHen ist das dann aber kein Problem mehr und so habe ich diesen Schal ruck-zuck umgewandelt. Da bin ich sogar ohne Versäubern ausgekommen. Und es ist ein edles Teilchen passend zum kleinen Schwarzen entstanden.

Und wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid, dann schaut euch das Tutorial von Anja und Stephanie  doch einfach mal an. Zum Tutorial geht es hier.

Viel Spaß beim Nachnähen!

Verlinkt bei: Jahres-Sew-Along von Fräulein An

Die Sache mit dem Stoff

Ja, die Sache mit dem Stoff, die hat es in sich… Heute zum Beispiel, da wollte ich „nur“ einen Meter pinkes Bündchen kaufen. Und was war dann? Es gab plötzlich neue Stoffe in meinem Laden. Damit hatte ich nicht gerechnet. Und weil natürlich zu dem erwählten Stoff das pinke Bündchen nicht passte, musste eben auch noch schwarzes Bündchen mit.

Wenn es das schon gewesen wäre. Aber nein, da war dieser Stoff, der beim letzten Mal doch ausverkauft war. Und dann sagt die Verkäuferin beim Zuschnitt: „Schon gesehen? Wir haben jetzt auch Jeansstoff!“ Wo??? Okay, damit waren dann ganz schnell wieder 5 Meter Stoff im Einkaufswagen. Und so geht das immer. Bin ich nicht normal oder ist das nun mal so, wenn man dem Näh-Wahn verfallen ist?


Vor meinem geistigen Auge entstehen schon die ersten Ideen und Entwürfe, wenn ich den Stoff nur aus dem Augenwinkel entdecke. Und dann fehlt mir die Beherrschung. Heute blieb es dann nur deshalb bei den fünf Metern, weil so ein Andrang beim Zuschnitt war, dass ich zu feige war, noch mehr Ballen anzuschleppen. Dabei gab es auch noch andere Farben von dem Jeansstoff und Sweat….

Und dann kommt noch dazu: es war ja noch nicht mal der einzige Stoffkauf in dieser Woche…. Okay, den einen Stoff, den brauchte ich für eine Wunscherfüllung. Aber die anderen beiden, das sind wieder so „ich-hab-da-was-im-Kopf-da-könnte-der-passen“ Einkäufe…

Nun ja, was muss, das muss…. 🙂 Geht es euch auch manchmal so?

Bevor der Februar zu Ende geht…

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich im gesamten Februar noch keinen Blogeintrag verfasst habe. Dabei habe ich im Februar eigentlich viel geschafft und merke aber, dass es einfach nicht so zeitintensiv ist, wenn man schnell mal bei Facebook oder Instagram einen Post hinterlässt. Das Bloggen kostet mich doch sehr viel mehr Zeit. Aber heute ist ja nun Sonntag und wenn ich da nicht Zeit habe, wann dann…

Ich habe Anfang Februar einen Gutschein für „Etwas Genähtes“ verschenkt. Die Beschenkte hat sich den Stoff ausgesucht und auch einen Schnitt und ich habe genäht. Das Teilchen ist heute fertig geworden. Aber nun muss ich noch auf die Übergabe und Sonnenschein warten, dann gibt es hoffentlich ein paar Fotos von euch, die das Ganze getragen zeigen.

Es ist auch wieder ein Geschenk-Set zur Geburt eines kleinen Erdenbürgers fertig und verschenkt worden. Den Body habe ich nicht selbst genäht, sondern nur beplottet.

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Außerdem nähe ich im Hintergrund schon fleißig für mein zukünftiges Patenkind, dass aber noch ein bisschen Zeit braucht, bis es das Licht der Welt erblickt. Aber darauf freue ich mich schon riesig!

Außerdem versuche ich meine Stoffe etwas aufzubrauchen und Reste zu verwerten. Dabei ist zum Beispiel dieses süße Kleidchen in Größe 80 entstanden. Leider ist es mir zu klein 😉 , deshalb ist es jetzt in meinem Shop gelandet….

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Ich werde mich aber bemühen, wieder etwas mehr und regelmäßiger hier zu bloggen. Vor allem, weil ich gerade etwas Neues unter der Nadel liegen habe, was hoffentlich morgen schon fertig wird….. Lasst euch überraschen!

 

 

Weihnachtsgeschenke-Produktion

In diesem Jahr tue ich mir etwas schwer mit der Geschenke-Produktion. Im letzten Jahr bekam ja jeder einen Stoffstern von mir geschenkt. In diesem Jahr wollte mir einfach nicht so recht was einfallen. Ein paar Sterne habe ich zwar genäht, damit mein Mann ein Präsent für seine Kollegen hatte, aber eine Idee für alle anderen fehlt mir.

Für zwei besondere Freundinnen hatte ich allerdings schon lange den Plan, eine Handytasche aus Filz zu nähen, so wie ich sie für mich vor ein paar Wochen genäht hatte. Ich habe zwei Täschchen nach dem gleichen Prinzip genäht, dennoch sind beide völlig unterschiedlich geworden.

Die eine wird durch die Farbeffekte zu etwas Besonderem. Die andere besticht durch den Plott und die Eleganz in Weiß und Glitzer. Finde ich zumindest. Jetzt kann ich nur hoffen, dass die Handys hineinpassen. Da ich das Schnittmuster nach den Maßangaben auf den Herstellerseiten angefertigt habe, muss ich jetzt Daumen drücken…

Leider habe ich vergessen, vor dem Verpacken Fotos zu machen…. Also ordentliche….

 

Nähwochenende im Alten Schloss

Am vergangenen Wochenende fand das langersehnte Nähwochenende im Alten Schloss in Amtzell statt. Ich habe vorher noch nie an einem solchen Event teilgenommen. Um so mehr freute ich mich, als es hieß, dass es so nah von meinem Zuhause stattfinden würde.

Am Samstagmorgen ging es dann los. Der Kofferraum wurde vollgepackt mit Nähmaschine, Overlock, diversen Verlängerungskabeln und Mehrfachsteckdosen, Stoffen und Garn, zugeschnittenen Projekten (eigentlich nur zwei) und Zubehör (Scheren, Nadeln, etc.). Der Kofferraum war bis unter das Dach voll und eine Kiste musste sogar auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Im strömenden Regen fuhr ich los und kam auch gut und schneller als gedacht ans Ziel.

Im Alten Schloss in Amtzell angekommen, suchte ich mir einen der letzten freien Plätze und stellte fest, dass fast alle Teilnehmerinnen schon am Freitagnachmittag bis in die Nacht zusammen genäht hatten. Die ersten Teile waren längst fertig und vorstellungsreif.

Nachdem ich alles aufgebaut und angeschlossen hatte, ging es auch schon los. Ich nähte meinen ersten Hoodie (Schnitt: Kanga von Jolijou)! Es war eine tolle Erfahrung, einfach mal einen ganzen Tag an der Nähmaschine sitzen zu können, ohne eine schlechtes Gewissen zu haben, weil die Wäsche wartet, die Kinder zum nächsten Termin müssen und der Wocheneinkauf noch nicht erledigt ist. Ich bin richtig vorangekommen und war natürlich schneller mit dem Hoodie fertig, als es zu Hause der Fall gewesen wäre. Und ich bin sehr zufrieden. Es ist ein absoluter Kuschel-Hoodie geworden.

Zum Glück hatte ich auch noch einen zugeschnittenen Leseknochen (als Geburtstagsgeschenk für meine Freundin) dabei und ein Lady Topas-Shirt, dass mir zu kurz war und dringend eine Verlängerung brauchte.

Es gibt auf jeden Fall ein paar Dinge, die ich beim nächsten Nähwochenende anders machen würde:

  • mehr Projekte vorbereiten
  • große Kamera mitnehmen
  • beide Tage „mitnehmen“

Ich hoffe, dass es eine Wiederholung geben wird. Es war eine tolle Erfahrung und es hat mir große Freude gemacht, so viele nette, nähverrückte Frauen kennenzulernen.