RUMS #22/17 – Hochzeits-Outfit

Als meine Schwester im vergangenen Jahr geheiratet hat, wollte ich mir eigentlich das Kleid für die Feier nähen. Ich habe auch einen Prototypen nach einem Schnittmuster aus der my Image genäht. Und seitdem liegt dieser Prototyp in meinem Nähzimmer und verstaubt. Ich hatte im Urlaub dann ein Kleid gefunden und gekauft und so war es ja auch nicht nötig, es je fertigzustellen.
Bis vor zwei Wochen. Da habe ich mich spontan entschlossen, dass ich im selbstgenähten Kleid auf die Hochzeit meiner Freundin möchte. Also habe ich den Prototypen hervorgekramt – und entschieden, dass ich den nicht weiterverwenden kann. Da waren einfach viel zu viele unschöne Nähte. Und weil ich gerade bei der lieben Stephanie von Stoffzeiten einen wunderschönen Stoff (eigentlich für einen Frau Hilda-Rock) gekauft hatte, entschied ich es unbedingt aus diesem Stoff nähen zu wollen.

Der Schnitt war schnell klar, zumindest für das Oberteil. Wer meinem Blog aufmerksam folgt, der weiß, dass das Wasserfallshirt Kati von Zierstoff zu meinen absoluten Favoriten zählt. Der Schnitt des Wasserfallshirts ist grundsätzlich für ein Kleid gedacht. Bisher habe ich es aber immer nur in der Shirtvariante genäht.

Beim Zuschnitt wurde leider noch etwas klar. Der blumige Stoff reicht nicht für den Rock des Zierstoff-Schnittes! Ich hätte schreien können. Auf der Suche nach einem anderen Stoff in meinem Fundus, der reichen würde, stolperte ich über mein Prototypen-Kleid vom letzten Jahr und kam auf die Idee, dass ich doch einfach den Rock aus der my Image mit dem Wasserfallshirt kombinieren könnte…

Gesagt – getan: das Ergebnis seht ihr hier.

für mich2-001

Ich habe mich mit dem Kleid rundum wohl gefühlt auf der Hochzeit. Und obwohl es gefühlt fast 30 Grad waren, habe ich in dem Kleid nicht geschwitzt. Es war also die richtige Entscheidung selbst zu nähen.

Verlinkt bei RUMS & Fräulein An Jahres-Sew-Along Mai

RUMS #15/17 – Frau Lizzy zum Vierten…

Im letzten Jahr habe ich schon einige Frau Lizzys für mich genäht. Dann kam der Herbst und der Winter und somit die Zeit für lange Ärmel. Aber nun kommt endlich wieder die Sonne heraus und es wurde Zeit für eine neue Frau Lizzy.

Bisher hatte ich das Shirt entweder mit Naht vorne oder hinten genäht. Dieses Mal habe ich es aus zwei Teilen mit seitlichen Nähten genäht. Außerdem habe ich abschließend ein Bündchen angebracht. Das Shirt hat jetzt ein bisschen was von einem Ballonkleid. Also einem sehr kurzen Ballonkleid…. Ich mag das einfach beim Arbeiten viel lieber, wenn die Shirts nicht immer sonstwohin rutschen.

Und weil diese Frau Lizzy mal wieder ganz und nur für mich alleine ist, geht es damit heute ab zum RUMS!

Schnitt: Frau Lizzy von fritzi schnittreif

Verlinkt bei RUMS

RUMS #9/17 – Lieblingsshirt

Ich liebe den Schnitt einfach. Das habe ich in den vorangegangenen Posts zu diesem Schnitt sicherlich schon mehrfach erwähnt. Um welchen Schnitt es geht? Um das Wasserfallshirt Kati von Zierstoff. Es sitzt einfach immer gut und mir gefällt, wie der Ausschnitt fällt. Wasserfallmäßig halt….

Den Stoff habe ich schon im September bei der lieben Stephanie von Stoffzeiten gekauft. Lange wusste ich auch schon, was daraus werden soll. Aber im Winter näht man dann ja doch eher Langarmshirts und da ist ein Meter Stoff meistens doch nicht ausreichend.

Auch wenn es immer der gleiche Schnitt ist, so versuche ich doch meine eigenen Idee irgendwie mit einzubringen. Diesmal habe ich den hinteren Halsausschnitt und auch die Armausschnitte mit schwarzem Jersey eingefasst. Das gibt einen schönen Kontrast finde ich.

Und damit geht es heute noch schnell zum RUMS! Denn da mache ich in letzter Zeit doch viel zu selten mit.

Verlinkt bei RUMS

Schnitt: Kati von Zierstoff

RUMS #1/17 – Lady Ophelia, die 1.

Da, wo das letzte Jahr aufgehört, da beginnt es hier im Blog auch wieder – mit einem RUMS. Diesmal habe ich wieder einen neuen Schnitt für mich getestet, die Lady Ophelia von mialuna.

Mit dem Schnitt bin ich gut klargekommen. Aus Mangel an Stoff für lange Ärmel, habe ich mich für kurze entschieden. Das ist beim Arbeiten auch viel praktischer und außerdem ist mir da sowieso immer zu warm.

Wie man vielleicht an dem einen oder anderen Oberteil, das ich genäht habe, merkt, ist, dass ich eindeutig auf bequeme Bündchen als Saumabschluss stehe. Deshalb habe ich zu den schönen schwarzen Schwalben ein schwarzes Bündchen kombiniert. Den Saumabschluss an den Ärmeln habe ich mit einer Flachnaht mit Bauschgarn genäht – so ist es ein richtig sauberer Abschluss geworden. Da tue ich mir sonst immer etwas schwer.

Ich bin rund um zufrieden mit dem Oberteil! Einzig das mit den Fotos will nicht klappen…. Die Fotoshootings mit meinen Söhnen als Fotografen bringen einfach nicht die Ergebnisse, die ich mir vorstelle. Nun ja, zum Glück habe ich ja meine Püppi.

Und weil diese Lady Ophelia ein absolutes Basicteil und nur für mich ist, darf es heute zum RUMS und außerdem am Jahres-Sew-Along von Fräulein An teilnehmen.

Update:

Ich lobe mir die Selbstauslöserfunktion meiner Kamera und das Stativ…. Hier nun also doch noch ein Tragefoto.

dsc_0017-001

RUMS #52/16 – Ein letztes Mal in diesem Jahr

Irgendwie habe ich den Drang verspürt, beim letzten RUMS in diesem Jahr dabei zu sein. Deshalb habe ich mich heute nach den nähfaulen Weihnachtstagen endlich dazu aufgerafft und den lange geplanten Winterrock nach dem Schnitt „Frau Hilda“ von Hedi näht genäht.

Ich habe Wollfilz mit dem schönen Tante Ema-Stoff kombiniert, der schon lange hier liegt und bisher nur für Kleinigkeiten eingesetzt wurde. Als Bündchen-Farbe habe ich dunkelblau gewählt. Ich fand, dass das besser passt, als grau (zu unauffällig) oder türkis (zu auffällig).

Leider ist der Rock nicht mehr bei Tageslicht fertig geworden. Und so gibt es nun nur Fotos auf der Schneiderpuppe. Die ist bei dem Licht einfach fotogener als ich.

Ich habe den Rock mit Kellerfalte genäht. Und das Label habe ich diesmal auch nicht vergessen.

Und jetzt geht es mit diesem Blogpost ganz schnell online und ab zu RUMS!

Verlinkt bei: RUMS
Schnitt: Rock Frau Hilda von Hedi näht