Eine, die alles kann…

Beim letzten Stoffeinkauf hatte ich so schönen Stoff gesehen, der sich (zumindest auf den ersten Blick) super für eine Tasche eignen würde. Also musste ein Taschenschnitt her und auf Empfehlung einer Freundin kam ich auf die Alleskönner-Tasche von Farbenmix. Ich habe mir also alles Material besorgt, was man so braucht, denn D-Ringe und Karabiner , sowas habe ich nicht auf Vorrat zu Hause. 

Dann ging es los. Es stellte sich schwieriger raus, als ich gedacht hatte. Zum Einen ließ sich der Stoff nicht so toll verarbeiten, wie ich mir das erhofft hatte, zum Anderen franste er überall aus. Ich habe ihn dann im Nachhinein noch mit der Overlock versäumt, das hat die Sache etwas einfacher gemacht.

Von den Bausteinen her habe ich mich für das Grundmodell mit einer Außen- und einer Innentasche entschieden. Die Außentasche habe ich mit Kam Snaps gemacht, die Innentasche hat einen Reißverschluss zum Verschließen, wie in der Anleitung vorgesehen. Zusätzlich habe ich an den Seiten noch zwei Taschen angebracht, die ebenfalls mit Kam Snaps verschlossen werden.

An einigen Stellen habe ich mir echt schwer getan. So habe ich es zum Beispiel nicht geschafft, den Reißverschluss komplett rundherum knappkantig abzusteppen. Das hat einfach so alles in allem nicht unter meine Nähmaschine gepasst.

Irgendwann nahm die Tasche dann aber doch Gestalt an und ich habe mich dazu entschlossen, dass meine erste Alleskönner-Tasche nicht perfekt sein muss. Vielleicht bin ich aber auch zu selbstkritisch…

Das Zusammennähen zu guter Letzt war dann dank der gesäumten Ränder gar nicht mehr so schwierig. Ohne das Säumen hätte ich mir aber sicherlich die Finger abgebrochen, da ich ständig Fäden des Stoffes in der Hand gehabt hätte und am Ende wahrscheinlich kein Stoff zum Zusammennähen übrig geblieben wäre.

Das Ganze war nun ein richtiges Projekt. So lange halte ich es normalerweise ja nicht bis zum Ergebnis aus, aber schnelleres Arbeiten hätte sicherlich einige Fehler verursacht, über die ich mich dann geärgert hätte. Also habe ich es diesmal mit Ruhe und Muße versucht. Und mit dem Ergebnis bin ich nun auch rundum zufrieden.

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Umhängetasche Phoebe

Schon lange stört es mich beim Einkaufen, dass ich entweder eine Tasche mit mir herumtrage, die ich an den Einkaufswagen hängen muss, weil sie mir sonst ständig vom Arm rutscht oder das Portemonnaie in der Hand halte, um die Tasche zu vermeiden. Ein ordentliches Dilemma, nicht wahr?

Beim Stöbern auf Pinterest bin ich dann über die Phoebe Bag gestolpert, eine Umhängetasche, deren Schnittmuster es bei Rebeka Lambert als Freebook gibt. Also habe ich mich gleich drangesetzt und zwei passende Stoffe ausgewählt. Ich hatte etwas Schwierigkeiten, die Anleitung zu verstehen, da sie auf Englisch ist (was normalerweise eigentlich kein Problem ist) und so viele Fachbegriffe enthält (was dann eben doch ein Problem ist).

Am Ende habe ich es aber doch hinbekommen. Natürlich weiß ich nicht, ob ich alles so gemacht habe, wie es sein sollte, dennoch ist das Ergebnis eine wunderschöne Tasche, die ich gleich morgen gebührend ausführen werde.

  

Turnbeutel

Ein wunderschönes Apfel-Stöffchen habe ich im Sonderpostenmarkt ergattert. Direkt im Laden hatte ich das erste Projekt vor Augen: einen Turnbeutel für meine Nichte. Die Anleitung hatte ich schon vor Wochen in einem meiner Nähbücher gesehen. Ganz einfach aus zwei Rechtecken.

Einziges Problem bei diesem Projekt: ich habe keine Ahnung, wie man die Kordel richtig einfädelt, so dass man den Beutel auch zuziehen kann… Für Tipps bin ich offen!